55 KiB
Teilgebiet 01: Lebenslauf-Optimierung
Ziel
Universeller CV (eine Version) für Consulting-Agenturen, der Thomas als freiberuflichen Ingenieurdienstleister und AI Consultant positioniert. Ziellänge: 4–5 Seiten (aktuell 7). KI klar priorisiert, Elektronik-Kompetenz als wertvolles Differenzierungsmerkmal erhalten.
Zielgruppe des CVs
Primär: Recruiting-Mitarbeiterinnen von Consulting-Agenturen (sekundäre Zielgruppe laut marketing.md). Diese scannen CVs in 30–60 Sekunden auf Keyword-Passung und entscheiden dann, ob sie weiterlesen.
Analyse des Ist-Zustands
Stärken
- Portraitfoto vorhanden und professionell
- Berufserfahrung chronologisch klar gegliedert
- Bei einigen Stationen bereits gute Mehrwert-Formulierungen (z.B. Infineon: "Verhinderte eine Verzögerung der IC-Evaluierung")
- KI-Projekte stehen bereits im oberen Bereich
Schwächen
- Zusammenfassung nicht auf KI ausgerichtet: Kein KI-Keyword in den Branchenaufzählungen, TÜV-Zertifikat fehlt komplett, "Hardware Design" gleichberechtigt mit KI genannt.
- Seitenbudget falsch verteilt: KI-Inhalte ca. 1,5 Seiten vs. HF/Hardware ca. 4,5 Seiten. Über 60% des CVs beschreiben Tätigkeiten außerhalb des strategischen Fokus.
- DesTEngS-Block mischt Leistungskatalog mit Projekten: Unterpunkte unter "Generative KI" und "Elektronik Entwicklung" lesen sich wie ein Dienstleistungskatalog, während die Projekte danach nochmals separat erscheinen → Redundanz (z.B. KI-Workshops doppelt).
- ASMPT Ethernet-Block (Nov 2020–Mai 2024) zu detailliert: Ca. 2 Seiten für ein einzelnes Projekt, dessen Kerninhalt (Ethernet-Feldbus) kein strategischer Fokus ist.
- Stil "Angestellter" bei älteren Stationen: "Entwicklungsingenieur bei Siemens" statt Consultant-Perspektive.
- Kenntnisse-Abschnitt verwässert: Veraltete Technologien (AEL, Pascal, Ada, Assembler) stehen neben aktuellen KI-Tools. KI-Strategiebegriffe fehlen (Prompt Engineering, LLM Evaluation, KI-Strategie).
- Trainings-Abschnitt zu lang: Viele veraltete Einträge (GSM-Kurse 1998, Aplac 2001).
- Fehlende Mehrwert-Perspektive bei ASMPT: Längste und aktuellste Station beschreibt fast ausschließlich Tätigkeiten, kaum Kundenmehrwert.
Optimierungsstrategie
S1 — Zusammenfassung komplett neu schreiben
- KI und TÜV-Zertifikat in den ersten Satz
- Branchenliste ersetzen durch Kompetenz-Cluster: Generative KI, Software Design, System Integration, Test & Automatisierung
- "30+ Jahre Ingenieurerfahrung" beibehalten als Differenzierer
- "Freiberuflicher Consultant seit 2011" statt "seit 2011 ausschließlich freiberuflich tätig"
- Mehrwert-Aussage ergänzen (was der Kunde davon hat)
S2 — DesTEngS-Block umstrukturieren
- Den generischen Leistungskatalog entfernen (diese Information gehört in den One-Pager, nicht in den CV)
- Stattdessen: KI-Projekte als eigenständige, prominente Einträge mit Kundenname, Zeitraum und Mehrwert
- KI-Workshops mit konkreten Ergebnissen/Outcomes versehen
S3 — ASMPT-Block straffen
- ASMPT Aug 2024–Feb 2026 (KI-Workshop + ArxmlGenerator): Behalten und KI-Anteil hervorheben
- ASMPT Nov 2020–Mai 2024 (Ethernet-Feldbus): Radikal kürzen auf ca. 8–10 Zeilen. Fokus auf übertragbare Kompetenzen: Konzepterstellung, Protokoll-Evaluierung, Tool-Entwicklung, Test-Automatisierung. Tiefe HF/Ethernet-Details entfernen.
S4 — Magna, Infineon, Kathrein: Moderat kürzen
- Magna (2018–2020): LIDAR und xDiagnostics sind aktuell relevant (Automotive, Embedded, Requirements). EMV/Signalintegrität kürzen. Ca. 6–8 Zeilen.
- Infineon (2014–2018): Signal-Integrity-Kern behalten, aber Details zu 77-GHz-Radar und EM-Feldsimulationen kürzen. Mehrwert-Beispiele behalten. Ca. 6–8 Zeilen.
- Kathrein (2015): Stark kürzen auf 2 Zeilen (HF-Tests, Automatisierung mit Matlab/Ruby).
S5 — Alcatel-Lucent, Ubidyne, Toshiba, Siemens, Multilink, FBH, HMI: Kompakt halten
- Alcatel-Lucent (2011–2014): Kürzen auf ca. 6–8 Zeilen. LTE/WiFi-Kontext behalten, Mehrwert-Beispiele behalten, HF-Messdetails stark reduzieren.
- Ubidyne (2006–2011): Führungserfahrung und Teamaufbau hervorheben (10 MA, Prozesserstellung, Projektmanagement). HF-Details radikal kürzen. Ca. 6–8 Zeilen.
- Toshiba (2003–2006): Kürzen auf 4–5 Zeilen. OIF/MIPI-Normungsarbeit und Senior-Rolle betonen.
- Siemens (1998–2000): Kürzen auf 3–4 Zeilen. HF-Modul-Verantwortung behalten.
- Multilink (2000–2002): Kürzen auf 3–4 Zeilen. System-Level-Arbeit betonen.
- FBH Promotion (1994–1998): Kürzen auf 2–3 Zeilen. Promotion erwähnen, Details in Ausbildungs-Abschnitt.
- HMI (1990–1992): 1–2 Zeilen oder in Ausbildung integrieren.
S6 — Kenntnisse-Abschnitt reorganisieren
- KI ganz oben, erweitert um: KI-Strategie & Potenzialanalyse, Prompt Engineering, LLM Evaluation & Benchmarking
- Software Design: Python prominent, C++/Matlab behalten, veraltete Sprachen (Ada, Pascal, AEL, Assembler, Basic) entfernen
- IT: Kürzen, nur aktuelle Tools
- Engineering Software: Kürzen, nur noch die wichtigsten
- Messtechnik: Stark kürzen oder in eine Zeile zusammenfassen
- Veraltete Einzeltechnologien entfernen
S7 — Trainings kürzen
- Behalten: AI Consultant TÜV-Zertifikat (2025), Management (2008), Führung und Organisation (2007), Ansys SIwave (2016), Keysight ADS (2016)
- Entfernen: Erste-Hilfe, Marketing 2011, Pulsonix, HFSS, MS Project, Gedächtnistraining, Aplac, Persönlichkeitsentwicklung, ADS RF Class 1999, BWL-Seminar, Mobilfunk-Kurse
S8 — Durchgängig Consultant-Perspektive
- Bei allen Stationen seit 2011: "Consultant bei X" beibehalten (ist bereits so)
- Bei Stationen vor 2011: Titel beibehalten (waren ja tatsächlich Anstellungen), aber in der Beschreibung wo möglich Mehrwert und Verantwortung betonen statt reine Tätigkeitsbeschreibung
Getroffene Entscheidungen
- Seitenumfang: 4–5 Seiten Ziel, HF/Hardware komprimiert, KI und Software/SI in voller Detailtiefe (wegen Keyword-Matching durch Agentursoftware)
- Stationen: Alle Stationen beibehalten; HF-lastige Stationen (Kathrein, Siemens, FBH, HMI) nur gekürzt wo anderer Inhalt vorhanden; bei reinen HF-Stationen bleibt der Inhalt (sonst leere Station)
- DesTEngS-Block: Umstrukturiert zu KI-Workshops (mit Kundennamen), KI-Beratungen, KI-Anwendung, KI-gestützte Dokumentationen
- ASMPT Ethernet (2020–2024): Detailliert belassen, da SI/Software-Inhalte für Agentursoftware-Matching relevant; Success Stories erhalten
- Kenntnisse KI: Erweitert um KI-Strategieentwicklung, Prompt Engineering, Context Engineering, LLM-Evaluierung, Multimodale KI, DSGVO, NLP, Edge AI, On-Premise KI-Infrastruktur, Agentic AI, Generative AI (GenAI), RAG mit Embedding Models und Vektor-Datenbanken
- Kenntnisse Software Design: Prozessautomatisierung (UI.Vision, PyAutoGUI, n8n, Langflow), REST API Integration, Python KI-Module (transformers, openai, anthropic, tiktoken), IronPython aus Kenntnissen entfernt (bleibt in Infineon-Station)
- Kenntnisse Methodik: Neuer Abschnitt mit 7 Einträgen (Konzepterstellung, Spezifikationserstellung, Systematische Fehleranalyse, Technologie-Evaluierung und -Auswahl, Machbarkeitsstudien, Technische Dokumentation, Projektmanagement)
- Trainings: Gekürzt auf 6 Einträge (AI Consultant TÜV 2025, Ansys SIwave 2016, Keysight ADS 2016, Management 2008, Führung 2007, Gedächtnistraining 2006, Persönlichkeitsentwicklung 2000)
- Suchbegriff-Optimierung: Begriffe so formuliert, dass Agentursoftware bei gängigen Suchstrings Treffer findet (z.B. „KI-Strategie", „Prompt Engineering", „Agentic AI", „Edge AI", „GenAI", „NLP")
- Evaluation vs. Evaluierung: Deutsch konsequent „Evaluierung", englisch „Evaluation Board" beibehalten
- Berufstätigkeit aufgeteilt: „Projekte als freiberuflicher Consultant" (ab 2011) und „Berufliche Stationen vor der Selbständigkeit" (vor 2011)
- LLM-Evaluierung: Kein eigener Punkt mehr, sondern in den LLM-Hauptpunkt integriert
- LinkedIn/Freelance.de: Korrekte Profil-URLs eingebaut, als klickbare Links
- Portraitfoto: foto-wrba_2026_6782_1.jpg ausgewählt und eingebettet
- Seitenumfang (final): 7 Seiten — von Thomas akzeptiert, da Inhalt sehr gut passend
Wendepunkt S05 — Tool-Wechsel zu Pandoc + LuaLaTeX
Die in S04 mit docx-js erstellte Version hatte strukturelle typographische Mängel (Widows/Orphans, Spalten-Layout bei Ausbildung, fehlende Kontaktlabels, Schriftsatz bei Einheiten wie „6 GHz", etc.). Eine Analyse hat ergeben, dass docx-js für den gewünschten typographischen Anspruch das falsche Werkzeug ist — die Grenzen liegen zum Teil am Tool, zum Teil strukturell am .docx-Format selbst.
Neue Strategie 1: Eine Quelle (Markdown), zwei Zielformate mit unterschiedlichem Anspruch:
- PDF via Pandoc + LuaLaTeX mit eigenem LaTeX-Template → tadellose Typographie, IBM Plex Sans (DesTEngS-neue-Hausschrift, siehe Teilgebiet 25), für Direktkanäle (Website, persönliche Bewerbungen).
- DOCX via Pandoc mit
reference-doc.docx→ semantisch sauber, Calibri, bewusst schlicht, für Consulting-Agenturen (die das Layout beim Umbau in ihr Template ohnehin überschreiben).
Getroffene Entscheidungen (ergänzt in S05)
- Quellformat: Markdown (aufbauend auf V10-Inhalt, um Änderungen in Git lesbar zu halten und Pandoc-native Pipelines zu nutzen).
- PDF-Toolchain: Pandoc → LuaLaTeX (wegen fontspec/OpenType und voller
microtype-Unterstützung). - DOCX-Toolchain: Pandoc mit Reference-Doc (Starter-Version von Pandoc generiert; Styles iterativ in Word anzupassen).
- Schriften: PDF nutzt IBM Plex Sans (Plex Sans/Mono), DOCX nutzt Calibri (weil Agenturen eh umbauen und Calibri universell verfügbar ist — keine Font-Substitutions-Risiken).
- TeX-Distribution: MiKTeX (Windows, on-the-fly package installation).
- Ordnerstruktur:
artefakte/01-lebenslauf/wurde in Unterordner gegliedert:source/,templates/,build/,output/,entwuerfe/(für die MD-Entwürfe v1–v10) undarchiv/(für die alten docx-js-Ausgaben). - Foto-Umbenennung: Die Foto-Datei wurde von
©foto-wrba_2026_6782_1.jpgauffoto-wrba_2026_6782_1.jpgumbenannt, um Encoding-Probleme in Build-Pfaden zu vermeiden. - Draft-Marker in cv.md entfernt: Der H1-Suffix „— Entwurf V10", die Review-Blockquote und der Platzhalter-Bullet „- Portraitfoto" wurden aus
source/cv.mdentfernt (reine Meta-Elemente, kein CV-Inhalt). - Status Teilgebiet 01 auf „in Bearbeitung" gesetzt im zentral-index.md.
Iteration A (S06) — Ausbildung als 2-Spalten-Layout
Erster Versuch (verworfen) — Definition-List: Quellseitig als Pandoc-Definition-List umgesetzt, im PDF mit enumitem-Konfiguration der description-Liste sauber 2-spaltig. Im DOCX rendert Pandoc Definition-Lists aber als zwei separate Absatzstile (DefinitionTerm und Definition) — Word kann zwei Absätze nicht ohne weiteres optisch in eine Zeile zwingen, ein echtes 2-Spalten-Layout im DOCX ist mit Definition-Lists nicht erreichbar. Das war beim ersten Build-Test sichtbar (Datum fett auf eigener Zeile, Inhalt darunter).
Revision — Tabellen-Variante (aktiv): Die Markdown-Quelle nutzt eine Pandoc-Multiline-Tabelle ohne Header (zwei Strich-Zeilen als äußere Begrenzung, vier Datenzeilen, blank-lines zwischen Einträgen). Pandoc rendert daraus eine longtable mit Minipage-Auto-Wrap im PDF und eine native Word-Tabelle im DOCX — beides ergibt echtes 2-Spalten-Verhalten und ist bei Agenturen mindestens so robust wie eine Definition-List (eine 4-zeilige 2-Spalten-Tabelle ist Word-Standardrepertoire).
Quellseitig (source/cv.md): Multiline-Tabelle mit Strich-Verhältnis 10:70. Pandoc berechnet daraus Spaltenbreiten von ca. 14 % (Datum) und 80 % (Inhalt) der Textbreite.
PDF-Pfad (templates/template.tex): Neuer Abschnitt „Tabellen": booktabs und longtable werden geladen, die Linienbreiten (\heavyrulewidth, \lightrulewidth, \cmidrulewidth) auf 0 pt gesetzt, ebenso \aboverulesep und \belowrulesep. \LTpre/\LTpost auf 0.4 em reduziert (Default ist \bigskipamount). Damit rendert die Tabelle rahmenlos und mit kompaktem Vertikalabstand.
DOCX-Pfad: Pandoc rendert die Tabelle als native Word-Tabelle (<w:tbl> mit vier <w:tr> und acht <w:tc>), Default-Tabellenstil ohne expliziten Pandoc-Stil. Das Feinstyling (Spaltenbreite, Rahmen aus, vertikale Abstände) erfolgt in der reference.docx (Iteration B), entweder über den Default-Tabellenstil oder einen benannten Tabellenstil.
Sandbox-Verifikation der Revision: Pandoc-LaTeX-Output zeigt \begin{longtable}[]{@{}ll@{}} mit vier Datenzeilen, Minipage-Spalten (0.14 + 0.80), korrekte URL-Escapung. Pandoc-DOCX-Output enthält genau eine Tabelle mit vier Zeilen und acht Zellen im Ausbildungs-Bereich, keine Reste der zwischenzeitlich genutzten Definition-List-Stile.
Visuelle Bestätigung im PDF: Layout im Tabellen-Format wie gewünscht (linke Spalte Datum normal, rechte Spalte Titel fett, Beschreibung normal). Visuelle Bestätigung im DOCX steht nach erstem Build der Revision aus.
Hotfix Build-Fehler (S06, Teil 1): Beim ersten Build der Tabellen-Revision schlug LuaLaTeX mit ! LaTeX Error: No counter 'none' defined. in der Spaltenangabe p{(\columnwidth - 2\tabcolsep) * \real{0.8554}} fehl. Erste Vermutung: Thomas' Pandoc-Version (3.x) emittiert für Tabellen-Spaltenbreiten einen calc-basierten Multiplikator, der das Pandoc-Hilfsmakro \real und das calc-Paket voraussetzt. Ergänzung von \usepackage{array}, \usepackage{calc} und \providecommand{\real}[1]{#1} im Tabellen-Block des Templates. Sandbox-Verifikation mit synthetischem Pandoc-3.x-Spalten-Format kompilierte zu PDF ohne Fehler — die echte Ursache war damit aber noch nicht behoben.
Hotfix Build-Fehler (S07, eigentliche Ursache): Der Folgebuild auf Thomas' System lieferte unverändert ! LaTeX Error: No counter 'none' defined. Recherche (Pandoc-Issue #11201) zeigte den eigentlichen Auslöser: Pandoc 3.x emittiert für unnummerierte Tabellen direkt vor dem \begin{longtable} die Zeile \def\LTcaptype{none} — ohne den Counter none zu definieren. Pandocs eigene Default-Vorlage definiert ihn (commit d835461 in 3.8.2.1 nachgezogen), aber Custom-Templates müssen das selbst tun. Sobald longtable intern \refstepcounter{\LTcaptype} aufruft, bricht LaTeX ab. Behoben durch eine Zeile \newcounter{none} direkt nach dem \providecommand{\real} im Tabellen-Block. Sandbox-Reproduktion lieferte exakt den gleichen Fehlertext und wurde durch den Fix behoben. Anschließender Build auf Thomas' System: PDF erfolgreich erzeugt, Ausbildungs-Layout im PDF visuell bestätigt.
Lehre für die Sandbox-Verifikation: Pandocs \def\LTcaptype{none}-Bug tritt nur auf, wenn longtable den Counter intern referenziert. Sandbox-Pandoc 2.9 emittiert weder die calc-basierten Spaltenbreiten noch \def\LTcaptype{none} — die Sandbox kann diesen Bug also nicht reproduzieren, indem sie einfach pandoc auf cv.md laufen lässt. Synthetische Mini-Tex-Beispiele bleiben für Pandoc-3.x-spezifische Bugs die einzige verlässliche Verifikationsquelle.
Visuelle Bestätigung im DOCX: Tabelle sieht gut aus, nur die Default-Word-Tabellenrahmenlinien sind noch sichtbar; der Rahmen-Aus geht in Iteration B über die reference.docx.
Visuelle Bestätigung im PDF (S07): Ausbildungs-Layout entspricht der Vorgabe — linke Spalte Datum normal, rechte Spalte Titel fett mit Beschreibung. Iteration A damit inhaltlich abgeschlossen.
Build-UX-Fix (S07): build/build.ps1 ergänzt um Start-Sleep -Seconds 3 nach jedem fehlschlagenden Build-Schritt (Pflichtdatei-Check, PDF, DOCX). Bei Doppelklick auf checkpoint.cmd-artigen Aufruf schließt sich das PowerShell-Fenster sonst sofort und Fehlermeldungen sind nicht lesbar. Bei mehreren Fehlern in einem Lauf akkumulieren sich die Pausen — gewollt.
Iteration B (S07) — reference.docx programmatisch bauen
Ansatz: Anstatt die reference.docx manuell in Word zu pflegen (nicht versionierbar, nicht reproduzierbar), wird sie durch ein Python-Skript build/build-reference-docx.py aus Pandocs Default-Reference erzeugt und gezielt angepasst. Nur Python-Stdlib (zipfile, xml.etree.ElementTree, subprocess, re) — keine pip-Abhängigkeit. Das Skript läuft unter Sandbox-Pandoc 2.9 und Thomas' Pandoc 3.x gleichermaßen, weil es die Pandoc-Default-Reference per pandoc --print-default-data-file reference.docx zur Laufzeit zieht. Manueller Aufruf vor jedem build.ps1, wenn Stile geändert wurden.
B1 — Schriften und Tabellen:
- Theme-Schriften
majorFontundminorFontbeide aufCalibriumgestellt (Pandoc 3.x setzt sie als Default aufAptos DisplayundAptos, Sandbox-Pandoc 2.9 aufCalibriundCambria). - Defensive Maßnahme: alle direkten Schriftnamen-Referenzen in
styles.xml(z.B.<w:rFonts w:ascii="..." />) auf Calibri umgestellt, ausgenommen Code-Schriften (Consolas, Courier, ...). In der Pandoc-3.x-Variante kommt das mit 0 Treffern aus, in zukünftigen Pandoc-Versionen mit direkten Heading-Schriftreferenzen würde es greifen. - Tabellen-Default-Stil
Tablebekommt explizite<w:tblBorders>mitval="none"auf allen Sides (top,left,bottom,right,insideH,insideV). Word-Editor zeigt die Default-„Tabellenbegrenzungen" weiterhin als Anzeige-Hilfe an (kein Druck-Rendering), Druckansicht und PDF-Export sind sauber rahmenlos.
B1.5 — Schriftgrößen analog PDF:
- DocDefault
<w:sz>auf 22 (= 11 pt Body, analogtemplate.tex). - Heading 1/2/3 explizit auf 30/26/24 (= 15/13/12 pt). Damit ist die Heading-Hierarchie visuell ähnlich zum PDF, ohne den Word-Default-Sprung von 20 pt nach 12 pt.
- Effekt: DOCX schrumpft von 10 auf 9 Seiten (im PDF sind es 7).
B2 — Header, Footer, Page-Setup:
word/header1.xml(Default ab Seite 2): links „Dr.-Ing. Thomas Langer", rechts „Lebenslauf" (Tab-Stop am rechten Textrand).word/header2.xml(erste Seite): leerer<w:p/>über<w:titlePg/>aktiviert.word/footer1.xml: rechtsbündig „Seite n / m" mit Word-FeldernPAGEundNUMPAGES. Wird über zweifooterReference-Einträge (type="default"undtype="first") auf alle Seiten inkl. Seite 1 angewendet — ohne dentype="first"-Eintrag würdetitlePgSeite 1 ohne Footer lassen.- Page-Setup explizit in
<w:sectPr>: A4 (pgSz w:w="11906" w:h="16838"), Ränder 2.2 cm oben/unten, 2.5 cm links/rechts (analog PDF). Damit ist der Tab-Stop an9072 dxa(= 16 cm Textbreite) deterministisch unabhängig von Word-Locale-Defaults; ohne explizites Page-Setup waren die Tab-Stops vorher etwa 5 mm zu weit links. - Beziehungen werden in
word/_rels/document.xml.relsmit dynamisch ermittelter nächster freierrIdregistriert; Content-Types-Overrides in[Content_Types].xmlergänzt;<w:sectPr>inword/document.xmlregex-basiert ersetzt (idempotent gegenüber Pandoc-Defaults<w:sectPr/>und längeren Varianten). Pandoc übernimmt die letzte sectPr aus der reference.docx ins generierte DOCX — End-to-End-Test in der Sandbox bestätigt: alle Header/Footer-Refs, pgMar und titlePg sind im finalen DOCX vorhanden.
Visuelle Bestätigung im Word (S07):
- Body: Calibri 11 pt; Headings 1/2/3: Calibri 15/13/12 pt.
- Ausbildungs-Tabelle in Druckansicht und PDF-Export rahmenlos.
- Seite 1 ohne Header, mit Footer.
- Seite 2 ff. mit Header (Name links, „Lebenslauf" rechts) und Footer (Seite n / m).
- Tab-Stops „Lebenslauf" und Seitenzahl bündig am rechten Textrand.
B3 — Schusterjungen- und Witwen-Schutz für DOCX:
- DocDefault
<w:widowControl/>aktiviert (klassische Witwen/Waisen-Logik in mehrzeiligen Absätzen). - Heading 1/2/3 und
FirstParagraph(Pandoc-Stil für ersten Absatz nach einem Heading — deckt unsere Kenntnisse-Subsection-Labels ab) bekommen<w:keepNext/>und<w:keepLines/>. Damit bleibt jede Überschrift mit dem nachfolgenden Inhalt zusammen.
B3.5 — 3-3-Regel für Listen-Bullets:
- Erster Versuch (Compact-Stil mit
keepNext+keepLines) hat Listen komplett unteilbar gemacht — Folge: Job-Stationen begannen jedes Mal auf einer neuen Seite, Seitenenden ungenutzt. Auf Wunsch von Thomas auf eine 3-3-Regel umgestellt: bei Listen mit ≥ 6 Bullets darf getrennt werden, aber mindestens 3 Bullets bleiben jeweils zusammen vor und nach dem Umbruch. Bei Listen mit < 6 Bullets bleibt alles zusammen (sonst nicht erfüllbar). - Da das stilbasiert nicht abbildbar ist (alle Bullets haben pStyle="Compact"), läuft die Logik in einem Post-Processing-Skript
build/post-process-docx.py, das nach dem Pandoc-DOCX-Build diedocument.xmlmodifiziert: Sequenzen aufeinanderfolgender Listen-Bullets (Absätze mit<w:numPr>) werden gefunden, pro Sequenz bekommen die ersten 2 und die N-3-/N-2-Bullets<w:keepNext/>. Bullets in Tabellen-Zellen werden defensiv ausgenommen (faktisch bei uns leer, weil unsere Tabellen-Zellen Compact-Absätze ohne numPr enthalten). build.ps1ruft das Skript automatisch nach erfolgreichem DOCX-Build auf (Schritt [3/3]), Console-Output und Log enthalten Statistiken (Anzahl Listen, Bullets, gesetzte keepNext-Markierungen).- Sandbox-Verifikation: 26 Listen, 184 Bullets, 93 keepNext-Markierungen, Pattern für Listen mit n ≥ 6 z.B.
KK......KK.(Liste mit 11 Bullets: erste 2 + Bullets 9 und 10 keepNext). Auf Thomas' System visuell bestätigt: Stationen-Listen werden jetzt sauber an guter Stelle getrennt, keine ungenutzten Seitenenden mehr, kein einzelner Bullet alleine am Seitenrand.
Iteration B4 (S08) — Heading-Farben und H2-Trennlinien
B4.1 — Heading-Farben in destengsblue: Heading 1, 2 und 3 werden in build/build-reference-docx.py per Funktion set_heading_colors auf <w:color w:val="3C68AE"/> gesetzt; das themeColor-Attribut (Pandoc-Default: accent1) wird entfernt, damit die Farbe nicht aus dem Word-Theme kommt. Visuelle Bestätigung im DOCX: alle drei Heading-Levels erscheinen in destengsblue.
B4.2 — Heading-Trennlinien (Sackgasse): Erster Versuch war eine Bottom-Border direkt auf den Heading 1/2-Stilen, mit symmetrischem Indent (left=2268, right=2268, hanging=2268) für eine zentrierte Halblinie ca. 50 % der Textbreite. Word hat den hanging-Indent jedoch so interpretiert, dass die Border bei der visuellen Position der ersten Zeile (= 0 dxa) beginnt — die Linien erschienen linksbündig statt zentriert. Verworfen. Lehre: Words right-Indent begrenzt sowohl Text als auch Border, deshalb ist eine Border schmaler als der Heading-Text über den Heading-Stil selbst nicht erreichbar. Die Heading-Border-Logik wurde aus dem Skript wieder entfernt; nur die Heading-Farben (B4.1) sind geblieben.
B4.3 — Markdown-HRs aus cv.md entfernt: Beim Build der ersten B4-Variante fielen Thomas „Doppellinien über die gesamte Zeilenbreite" auf, die als anklickbare Word-Horizontal-Lines erschienen. Quelle: 21 alleinstehende ----Zeilen in cv.md. Pandoc rendert Markdown-HRs im PDF als \begin{center}\rule{0.5\linewidth}{0.5pt}\end{center} (saubere zentrierte Halblinie 0.5 pt) und im DOCX als VML-<v:rect ... o:hr="t"/> (Embossed-Doppellinien-Look). Auf Thomas' Wunsch wurden alle 21 HR-Zeilen aus cv.md entfernt — PDF verliert die Trennlinien zwischen Stationen, DOCX verliert die Doppellinien. Die Tabellen-Strich-Zeilen der Multiline-Tabelle für Ausbildung blieben unangetastet (anderes Pattern: ^---------- -----...$). Sandbox-Verifikation: 21 → 0 o:hr="t" Vorkommen im DOCX.
B4.3-Vorfall — Datei-Verlust und Wiederherstellung: Beim ersten HR-Removal hat die Sandbox die cv.md durch einen NTFS-Mount-Stale-Read truncated gelesen (20043 statt 20201 Bytes — die letzten 5 Zeilen mit „Englisch", „Veröffentlichungen", „Dissertation, fünf Veröffentlichungen, ein Patent, eine Erfindungsmeldung" fehlten). Das Python-Skript hat die HRs aus dieser truncated Version entfernt und die Datei zurückgeschrieben — die echte cv.md auf Thomas' System wäre damit ohne den Schluss-Block gewesen. Sofortige Wiederherstellung aus git show HEAD:artefakte/01-lebenslauf/source/cv.md (= S06-Commit be4f695, der letzte mit cv.md-Änderung); HR-Removal anschließend erneut auf der git-Version als Input (kein zweiter Sandbox-Read), Output direkt zurückgeschrieben. Live-Datei nach erfolgreichem zweiten Versuch: 20096 Bytes / 288 Zeilen, korrektes Ende. Lehre für die Pipeline: Bei jedem Sandbox-write auf NTFS-Mount-Datei mit grösserem Volumen erst die git-Version verifizieren, nicht blind dem Sandbox-Read trauen.
B4.4 — H2-Trennlinien via Post-Processing: Thomas wünschte stattdessen Trennlinien unter H2 (für visuelle Trennung der Hauptabschnitte und um H3 wieder klarer abzuheben). Nach einem Demo-Vergleich (linksbündiger Trennstrich vs. Underline-auf-Heading-Text in Text-Breite) Entscheidung für Trennstrich. Finale Parameter: schwarz (000000), 8,6 cm Linienlänge (= 4876 dxa, right-Indent 4196 dxa bei 9072 dxa Textbreite), 1,25 pt dick (<w:sz w:val="10"/> — sz ist in 1/8 pt). Umgesetzt in build/post-process-docx.py: Funktion process_document_xml ergänzt um eine zweite Logik, die nach jedem H2-Absatz einen leeren Trenn-Absatz mit Bottom-Border einfügt. Trenn-Absatz: <w:spacing before=0 after=80>, <w:ind right=4196>, <w:pBdr><w:bottom single sz=10 space=2 color=000000>, <w:rPr><w:sz val=2> (1 pt) für minimale Absatzhöhe. Sandbox-Verifikation: 7 H2 → 7 Trenner. Visuelle Bestätigung durch Thomas: Trennlinien sehen gut aus, Hierarchie zwischen H2 und H3 wieder klar.
Warum kein Heading-Stil-Border: Words right-Indent gilt sowohl für Text als auch für Border. Eine Border schmaler als der Heading-Text ist über den Stil selbst nicht abbildbar, weil Indent den Text mitkürzt. Lösung: separater Trenn-Absatz nach dem Heading. Die Underline-Alternative (Linie genau in Heading-Text-Breite) wurde verworfen, weil sie wie ein unterstrichener Text wirkt und nicht wie ein Trenner.
Iteration B5 (S08) — Trainings als Tabelle
Anforderung: Die Trainings-Sektion war als Bullet-Liste im Format - Datum — Beschreibung formatiert. Auf Wunsch von Thomas analog zur Ausbildungs-Sektion als Multiline-Tabelle umgestaltet, damit beide Sektionen visuell konsistent sind.
Umsetzung: Trainings-Bullet-Liste in source/cv.md durch eine Pandoc-Multiline-Tabelle mit Strich-Verhältnis 10:70 ersetzt (gleiches Format wie Ausbildung). Datum in Spalte 1, Inhalt in Spalte 2. Inhalte normal (nicht fett), nach kurzem Feedback-Zyklus mit Thomas. Mai-2000-Eintrag braucht 4 Padding-Leerzeichen statt 3, weil „Mai 2000" 8 Zeichen lang ist (alle anderen 9). Sandbox-Verifikation: 1 → 2 Tabellen im DOCX, 1 → 2 longtables im LaTeX. Visuell durch Thomas bestätigt.
Iteration B6 (S08) — Bullet-Einzüge verkleinern
Anforderung: Pandoc-Default-Bullet-Einzüge waren großzügig — Thomas wollte das kompakter, um Platzverschwendung zu reduzieren. Konkrete Wunschwerte: E1 Einzug 0,25 cm + Sondereinzug 0,35 cm; E2 Einzug 0,80 cm + Sondereinzug 0,40 cm.
Umsetzung-Pfad: Pandoc generiert die numbering.xml selbst und IGNORIERT die Werte aus der reference.docx. Daher kann das nicht über build-reference-docx.py geregelt werden, sondern muss im Post-Processing nach dem Pandoc-Build stattfinden. build/post-process-docx.py um eine dritte Modifikation erweitert: Funktion process_numbering_xml parst die numbering.xml aus dem DOCX, iteriert alle <w:abstractNum> und ersetzt für jedes <w:lvl> (ilvl 0–8) die <w:ind>-Werte aus einer Konstanten-Tabelle BULLET_INDENTS.
Word-Konvention (wichtig — kostete eine Iteration): Word zeigt im Absatz-Dialog „Einzug links" als (left - hanging) (= Bullet-Position) und „Sondereinzug Hängend" als hanging. Daher rechnen wir: left = (gewünschter Einzug + gewünschter Hanging-Indent) in dxa. Bei E1 mit 0,25 + 0,35 cm ergibt sich also left = 340 dxa, hanging = 198 dxa. Erster Versuch hatte left = 142 dxa gesetzt — Word zeigte dadurch Einzug -0,1 cm, weil das Mental-Modell die Word-Logik vertauscht hatte. Korrigiert in zweiter Iteration.
Sandbox-Verifikation: 2 abstractNum-Einträge in numbering.xml (Pandoc nutzt 990 für „plain" und 991 für „bullet" Listen), 18 lvls insgesamt modifiziert. Auf Thomas' System visuell bestätigt: Word zeigt jetzt für E1 Einzug 0,25 cm + Sondereinzug 0,35 cm, für E2 Einzug 0,80 cm + Sondereinzug 0,40 cm. Kein Bullet klebt am Text.
Hinweis (S08): Pandoc verwendet im DOCX-Output o als E2-Bullet-Marker (nicht – wie im PDF-LaTeX-Pfad). Das ist kein Problem — beide Marker passen mit dem Sondereinzug 0,4 cm.
Iteration Links (S09) — Klickbare Hyperlinks im DOCX und PDF
Anforderung: In cv.md standen Adressen und URLs als Plain-Text. Im PDF (LuaLaTeX/hyperref) wurden sie automatisch klickbar, im DOCX in Word jedoch unsichtbar als Hyperlink — kein blaues Underline, kein Hover, kein Klick. Beim Word-zu-PDF-Export griff Words eigene URL-Erkennung und machte sie im exportierten PDF doch klickbar; diese Inkonsistenz hatte Thomas richtig wahrgenommen. Außerdem fehlte ein Link auf das TÜV-Zertifikat.
Diagnose Hyperlink-Sichtbarkeit im DOCX: Pandoc übernimmt nackte URLs ohne die Extension autolink_bare_uris 1:1 als Text in die DOCX, ohne <w:hyperlink>-Markup. Lösung: explizite Markdown-Link-Syntax in der Quelle, dann emittiert Pandoc echte Hyperlink-Elemente.
Diagnose TÜV-Zertifikat-Link in Word: Direkt-URL perscert-tuv.certif-id.com/... funktioniert im Browser, schlägt aber bei Word-Ctrl+Klick mit „Die angeforderten Informationen können nicht heruntergeladen werden" fehl. Ursache: Word führt vor dem eigentlichen Klick eine Pre-Flight-Anfrage über urlmon.dll/WinINet aus. Die certif-id.com-Domain liegt hinter Cloudflare-Bot-Schutz, der diese Anfrage als Bot klassifiziert und mit 403 abweist. Würde sich auch beim Empfänger (Recruiter) reproduzieren.
Strategie für TÜV-Link (Optionen diskutiert):
- A — Self-hosted 301-Redirect auf
destengs.de: würde Word-seitig funktionieren, kann aber unseriös wirken; zur Verifikation soll möglichst die Aussteller-Website verlinkt sein. - B — LinkedIn-Safety-Redirect mit gestrippten Session-Parametern: schnell, aber Abhängigkeit von einem nicht stabilen LinkedIn-Endpoint.
- C — Link weglassen: verschenkt das Verifikationsangebot.
- D (gewählt) — Direkt-Link auf certif-id.com beibehalten mit erklärendem Display-Text, der den Empfänger über die Word-Einschränkung informiert: „Link zum Zertifikat (funktioniert nur im Browser)". Manueller Copy-and-Paste der URL in den Browser funktioniert. Thomas hat zusätzlich eine kürzere Direkt-URL vom TÜV besorgt:
https://perscert-tuv.certif-id.com/expert/public/share/7MR0WDzG106JDCqV_RW7(statt der ursprünglichen 130-Zeichen-Hash-URL).
Display-Text-Stil:
- Web-Links: kurze sprechende Labels mit sichtbaren äußeren eckigen Klammern als einheitlicher Stil über alle Web-Link-Anzeigetexte. Markdown-Syntax
[[text]](url)rendert mit Pandoc als Link mit Display-Text[text]inkl. der äußeren Klammern (balanced brackets im Link-Text sind in CommonMark erlaubt). - E-Mail: Pandoc-Autolink-Form
<email@domain>(Sonderfall — keine Klammern, da die Adresse selbst die Information ist). - Telefon:
[+49 ...](tel:+49...)für mobile Clients (Display-Text mit Leerzeichen, URL ohne — RFC 3966).
Konkrete Änderungen in cv.md:
- E-Mail:
Thomas.Langer@destengs.com→<Thomas.Langer@destengs.com>. - Telefon:
+49 89 413 27 59 20→[+49 89 413 27 59 20](tel:+4989413275920). - Freelance.de: nackte URL →
[[Link zum Profil]](URL). - Website:
https://destengs.com→[[destengs.de]](https://destengs.de)— bewusster Wechsel auf die deutsche Domain (stimmiger zur deutschen Primärsprache). - LinkedIn: nackte URL →
[[Link zum Profil]](URL). - Ausbildung TÜV-Zeile: trailing
TÜV-Zertifikat→[[Link zum Zertifikat (funktioniert nur im Browser)]](https://perscert-tuv.certif-id.com/expert/public/share/7MR0WDzG106JDCqV_RW7). - Ausbildung Promotion-Zeile: nackte URL
depositonce.tu-berlin.de/.../Dokument_9.pdf→[[Dissertation]](URL).
DOCX-Hyperlink-Stil: Pandoc-Default belassen (klassisch blau-unterstrichen). Keine Anpassung in build-reference-docx.py nötig.
Zwischenfall — zweite Edit-Tool-Truncation in S09: Beim zweiten Edit-Tool-Aufruf in dieser Session auf cv.md (TÜV-Zeile + Promotion-Zeile) hat das Tool die Datei still am Ende gekürzt; die Schluss-Zeile „Dissertation, fünf Veröffentlichungen, ein Patent, eine Erfindungsmeldung" wurde mitten im Wort abgeschnitten. Symptom identisch zum S08-Vorfall mit derselben Datei. Reparatur identisch zum S08-Pattern: git HEAD-Version als Input, alle 7 Link-Änderungen in einem Python-Script atomar via os.replace zurückgeschrieben, mit count(old) == 1-Eindeutigkeits-Check pro Replacement. Lehre: Für cv.md das Edit-Tool nicht mehr verwenden, stattdessen Python-aus-git-Pattern. Wandert beim Session-Abschluss in agent-prompt.md.
Build und visuelle Bestätigung durch Thomas (S09): build.ps1 ausgeführt; alle Links in DOCX und PDF wie gewünscht klickbar. TÜV-Klick zeigt erwartungsgemäß die Word-Fehlermeldung — der Display-Text warnt den Empfänger vorab, manuelles Copy-Paste in den Browser funktioniert.
Iteration C (S09) — Foto-Einbindung via Grid Table
Ziel: Foto rechts oben auf Höhe Name + Kontaktdaten, 4,06 × 4,06 cm, eckig, nur Seite 1, einheitlich in DOCX und PDF.
Layout-Pfad: Grid Table im cv.md als 2-Spalten-Header. Linke Zelle: H1 (Name) + H2 (Kontaktdaten) + Bullet-Liste der Kontaktdaten. Rechte Zelle: Foto-Image. Spalten-Verhältnis 65,1% / 34,9% (Strich-Anzahl 112:60), entspricht ca. 10,15 cm linke / 5,43 cm rechte Spalte.
C1 — Pipe-Alignment-Strenge in Pandoc 3.x: Erste Grid-Table-Variante hatte inkonsistente Pipe-Positionen, weil ich die Cell-Inhalte nicht genau auf die Strich-Breiten gepaddet habe. Pandoc 2.9 (Sandbox) parst das tolerant als Tabelle, Pandoc 3.x (Thomas) erkennt das nicht als Grid Table und fällt auf Plain-Text-Rendering der Pipes zurück (DOCX-Output war reiner Text). Fix: Tabelle programmatisch in Python aufbauen mit ljust(LEFT_W)/ljust(RIGHT_W) und Eindeutigkeits-Check der Pipe-Positionen pro Zeile. Lehre: Pandoc 3.x Grid Tables verlangen exakt konsistente Pipe-Positionen in allen Zeilen.
C2 — DOCX-Spacing für H1 und Foto via Post-Processing: Pandoc emittiert für H1 Default-Spacing-before = 18 pt, das Foto landet ohne Spacing auf Cell-Top. Resultat: H1-Top liegt 0,7 cm unter Foto-Top. Thomas hat in Word experimentiert und gewünscht: H1-spacing-before = 0 pt, Foto-spacing-before = 5 pt, dazu Foto-Paragraph horizontal rechtsbündig (<w:jc w:val="right"/>). Da Pandoc das Image als „Mit Text in Zeile" einbettet (nicht als Floating Image), kann es nur über die umgebende Paragraph-Eigenschaft ausgerichtet werden. Umgesetzt als vierte Modifikation in build/post-process-docx.py (Funktion process_header_table): findet die erste Tabelle, modifiziert die <w:pPr> der Heading1- und der Drawing-tragenden Paragraphen.
C3 — Foto-Größe 4,5 → 4,06 cm und Pandoc-Default-Image-Bug: Bei der Größenänderung mit {width=4.06cm} allein emittierte Pandoc 3.x \includegraphics[width=4.06cm,height=\textheight,keepaspectratio]. Das height=\textheight ist Pandocs Default für Single-Width-Specs. Mit keepaspectratio rendert das Bild zwar visuell auf 4,06 cm × 4,06 cm, aber die Image-Box hat layoutmäßig \textheight (~24 cm) Höhe — und LaTeX zieht die Tabellen-Zeile auf 24 cm Höhe auf, was den ganzen Header-Layout zerschießt (Foto oben, Text unten — beobachtet von Thomas). Fix: beide Dimensionen explizit in der Markdown-Image-Syntax: {width=4.06cm height=4.06cm}. Pandoc emittiert dann \includegraphics[width=4.06cm,height=4.06cm] ohne textheight-Anteil — saubere Box-Höhe.
C4 — PDF-Layout via Lua-Filter: Selbst nach C3 saß das Foto im PDF in der falschen vertikalen Position (oben aus der Cell herausragend). Ursache: Pandoc 3.x emittiert für die rechte Cell mit nur einem Image-Element KEINEN \begin{minipage}-Wrapper (im Gegensatz zu Pandoc 2.9), das Image landet direkt in der p{calc...}-Spalte. In dieser p-Spalte wirkt eine implizite \parbox[t]-Logik: die Baseline des Images (= unterer Bildrand) wird auf die Cell-Top-Linie gesetzt, das Bild ragt also nach OBEN aus der Cell heraus. Fix: Pandoc-Lua-Filter build/header-image-wrap.lua, der das Header-Foto im LaTeX-Output mit \hfill\raisebox{-\height}[0pt][0pt]{...} umschließt: \hfill schiebt das Bild rechtsbündig in der \raggedright-p-Spalte, \raisebox{-\height}[0pt][0pt] setzt die Bild-Top auf die Baseline (= Cell-Top) und reportet null Höhe an die Tabellen-Zeile, damit die Zeilenhöhe von der linken Zelle bestimmt wird. Filter-Trigger: nur bei FORMAT="latex" und nur für img.src mit „foto" im Namen. DOCX bleibt unberührt; das DOCX-Post-Processing macht das Pendant per <w:jc> und <w:spacing>.
C4a — Lua-Filter-Erste-Version (Image durch RawInline ersetzt) → Image-not-found: Die erste Filter-Version hat das gesamte Image-Element durch ein einzelnes RawInline ersetzt, mit dem Image-Pfad gebacken in den raw-LaTeX-String. Folge: Pandoc sah kein Image-Element mehr im AST und triggerte seine Resource-Path-Resolution nicht. LuaLaTeX scheiterte mit ! Package luatex.def Error: File 'foto-wrba_2026_6782_1.jpg' not found: using draft setting. Korrektur in der zweiten Version: Filter gibt eine Lua-Liste zurück, in der das Original-img-Element zwischen den beiden RawInline-Wrappern erhalten bleibt. So läuft Pandocs Image-Resource-Resolution weiterhin.
C4b — \nolinkurl{} in longtable-Minipage → \@xverbatim-Fehler: Pandoc emittiert für href-Links, deren Display-Text einer URL ähnelt (z.B. eine E-Mail-Adresse als Display und mailto:Adresse als Ziel), \nolinkurl{...} für Verbatim-Mode-Rendering. In einer longtable-Minipage bricht das mit ! Paragraph ended before \@xverbatim was complete. ab. Fix: \renewcommand{\nolinkurl}[1]{#1} direkt nach \hypersetup{} im Template — URL-Display-Text wird normaler Text statt Verbatim-Mode. Im CV mit Sans-Schrift sowieso erwünscht (kein Monospace-Display für E-Mail).
C4c — \titlespacing*{\section} für H1-Top-Alignment: Default-\titlespacing*{\section}{0pt}{1.4em}{0.5em} (zweite Zahl = before-space) lässt H1 um 1,4 em unter der Cell-Top beginnen. Cv.md hat nur ein einziges H1 (Header-Name), daher unschädlich, das vor-Spacing global auf 0 zu setzen: \titlespacing*{\section}{0pt}{0pt}{0.5em}. H1 startet jetzt direkt am Cell-Top, parallel zum Foto-Top.
C5 — Spaltenbreiten 112:60: Strich-Verhältnis ergibt 65,12% / 34,88% ≈ 10,15 / 5,43 cm bei 16 cm Textbreite. Thomas-Wunsch war exakt 10,66 / 5,73 cm (= 65,04% / 34,96%); meine kompakteste Variante mit Image-Markdown-Mindestbreite 60 Zeichen liegt 0,5 cm linke Spalte zu schmal vs. Wunsch, ist aber funktional korrekt: H1 in einer Zeile, E-Mail in einer Zeile, Foto-Rechtsrand bündig mit Textbereich-Rand. Thomas hat das so akzeptiert.
Build-System-Verbesserungen (S09):
build/build.ps1um--lua-filter=$luaFilterin PDF- und DOCX-Pandoc-Calls erweitert.Read-Host-Wait-on-Error ausbuild.ps1entfernt — das blockierte AI-Agents/CI-Aufrufe. StattdessenStart-Sleep -Seconds 3am Ende bei Fehler, was menschliche Lesezeit ermöglicht und nicht blockt.header-image-wrap.luaals Pflichtdatei in denTest-Path-Check aufgenommen.
Edit-Tool-Truncation-Vorfälle in S09 (vier weitere): beim Initial-Edit der Grid Table in cv.md, bei der \renewcommand{\nolinkurl}-Insertion in template.tex, beim Einbau des Read-Host-Blocks in build.ps1, und nochmals bei der Dezimalpunkt-Korrektur. Lehre verschärft: Edit-Tool für JEDE nicht-triviale Modifikation auf NTFS-Mount-Dateien meiden, generell Python-aus-git-HEAD- oder Python-aus-Disk-Pattern bevorzugen.
Sandbox-NTFS-Stale-Read auf DOCX-Output: Beim Versuch, das von Thomas erzeugte DOCX im Sandbox zu inspizieren, lieferte der Sandbox-Read das DOCX als „File is not a zip file" zurück (End-of-central-directory fehlte). Workaround: DOCX in der Sandbox aus cv.md neu generieren statt das Live-File zu lesen.
Build und visuelle Bestätigung durch Thomas (S09): DOCX und PDF zeigen Foto rechts oben, korrekt ausgerichtet, korrekt bemessen. Layout aus Thomas' Sicht akzeptiert.
S10 — Heading-Farbe-Fix, Sinn-Korrekturen, Buzzword-Erweiterung, PDF-Layout (teilweise)
S10-A — DOCX-Heading-Farbe und H1+H2-Bold:
- Farb-Audit: DesTEngS-Primärfarbe ist
#3C68AE, nicht#0B5394. Inagent-prompt.md,teilgebiete/01-lebenslauf.md,build/build-reference-docx.py(KonstanteHEADING_COLORund Doc-Kommentar) undtemplates/template.tex(destengsblue-Definition) korrigiert. - Diagnose der nicht-greifenden Heading-Farbe im DOCX: Pandoc-3.x-Default-Reference enthält Linked Character Styles
Heading1Char/2Char/3Charmit eigener<w:color val="0F4761" themeColor="accent1" themeShade="BF"/>(Aptos-Petrol). Char-Styles haben in Word Vorrang vor Para-Styles bei Run-Eigenschaften (Schrift, Farbe). Pandoc 2.9 (Sandbox) hat diese Char-Styles nicht — daher war das Problem in der Sandbox nicht reproduzierbar. - Fix:
HEADING_COLOR_STYLESinbuild-reference-docx.pyumHeading1Char/2Char/3Charerweitert. - Zusatzanforderung Thomas: H1+H2 fett. Neue Funktion
set_heading_boldmit KonstanteHEADING_BOLD_STYLES(Heading1+2 Para- und Char-Stil). H3 bleibt unverändert. - Visuell verifiziert: alle Headings im DOCX in
#3C68AE, H1+H2 fett, H3 normal.
S10-B — cv.md Sinn-Korrekturen (Aufgabe 2):
- Diff-Vorbereitung:
output/cv-old-plain.txt(alte DOCX 2025-03-21 normalisiert),output/cv-new-plain.txt(cv.md normalisiert),output/cv-diff-unified.txt(kompletter Unified-Diff),output/cv-diff-report.md(sektionsweise mit Mapping „Berufstätigkeit" ≡ „Projekte als freiberuflicher Consultant"). - 18 Korrekturen umgesetzt (atomar via Python-aus-Disk-Pattern):
- Thomas: „Digitales"→„digitales Dämpfungsglied"; „Leiterplattenherstellern"→„Leiterplattenhersteller"; Toshiba-Spezifikation Komma; „Detaillierte Analysen elektrischer IC-Gehäuse"→„Detaillierte elektrische Analysen von IC-Gehäusen"; „Dotierungsprofile und dessen Implementierung"→„… und Implementierung".
- Agent: „inclusive"→„inklusive"; „Faseroptische"→„faseroptische"; „10 KHz"→„10 kHz"; PyAutoGui→PyAutoGUI; Halbgeviertstrich + Komposita-Fix Transimpedanzverstärker-GaAs-MMICs; „2.5 GHz"→„2,5 GHz"; „Evaluierungsboard Redesigns"→„-Redesigns"; Komma vor „abgeschlossen 2001"; Mixed-Mode-S-Parameter Bindestrich; Realtime-Oszilloskopen; Objektorientierte/ereignisorientierte ohne Bindestrich.
- Methodik-Liste umsortiert nach Projekt-Lifecycle: Konzepterstellung → Machbarkeitsstudien → Technologie-Evaluierung und -Auswahl → Spezifikationserstellung → Technische Dokumentation → Systematische Fehleranalyse → Projektmanagement.
S10-C — Buzzword-Erweiterung KI-Block (Aufgabe 3):
- KI-Sektion in
cv.mdumstrukturiert nach Thomas-Layout:- Service-Begriffe (Potenzialanalyse, Schulung, Implementierung, Prompt Engineering, Multimodale KI, DSGVO).
- „KI Software" als kompakte Office/Marketing-Tool-Liste (Miro, Notion, Fireflies.ai, Gamma, Canva).
- „GenAI / LLMs" mit neuem Sub-Bullet „Mixture of Experts (MoE), Reasoning Models, Function Calling / Tool Use".
- „Agentic AI" mit neuem Sub-Bullet „Model Context Protocol (MCP)".
- NLP als eigener Top-Level-Punkt.
- „RAG" mit neuem Sub-Bullet „Chunk-Strategien".
- „Edge AI / On-Premise KI-Infrastruktur" am Ende als gebündeltes Stack-Kapitel: Hardware (Consumer-GPU NVIDIA Blackwell + RTX 50-Serie + CUDA Toolkit) → Quantisierung (8-bit Inference FP8, MXFP4) → Modell-Formate (GGUF, Safetensors) → Software-Stack (Ollama, Hugging Face Transformers, PyTorch, llama.cpp, Open WebUI).
- Modellname „Qwen3.5-9B" (S5-Vorschlag des Agents zur Korrektur) wurde von Thomas als korrekt bestätigt — bleibt unverändert.
S10-D — PDF-Layout (Aufgabe 4) — TEILWEISE GELÖST mit Trade-off:
- H1: keine Trennlinie mehr (analog DOCX, wo nur H2 Trennlinien hat).
- H2: schwarze Trennlinie 8,6 cm × 1,25 pt (1:1 wie DOCX-H2-Trennlinie aus B4.4 in S08).
\nobreakvor der Linie hält Heading + Linie auf gleicher Seite. - H3: in DesTEngS-Blau, nicht fett (analog DOCX).
- Erste Seite: graue Header-Trennlinie weg (
\renewcommand{\headrule}{}infirstpage-Stil);\vspace*{-1.16cm}direkt nach\thispagestyle{firstpage}rückt H1+Foto an die Top-Margin. - Body-Spacings (H2↔Linie und Linie↔Bullets) bleiben etwas größer als im Header. Versuch der Angleichung an Header-Spacings via parskip-Glue-Eliminierung + parskip-Kompensation im H2-after-code wurde nach Sandbox-Diagnose rückgebaut, weil das 2–3 zusätzliche PDF-Seiten produzierte. Der parskip-Glue ist essentiell für LaTeX-Pagebreak-Flexibilität. Final-Lösung der Body-Header-Konsistenz kommt mit S12 (CV-LaTeX-Klasse).
- Pagebreaks bei Trainings/Kenntnisse/„Berufliche Stationen vor der Selbständigkeit": longtable-Pagebreak-Logik macht im aktuellen Setup gelegentlich unschöne Trennungen. Wird mit der CV-LaTeX-Klasse in S12 strukturell gelöst.
Lessons-learned aus S10:
- Sandbox-Build als Pflicht für Layout-Iterationen. Setup mit
pdflatex+lmodern(stattlualatex+ IBM Plex Sans) etabliert. Page-Counts und Pagebreak-Verhalten lassen sich dort gut beurteilen, exakte Schriftbild-Abweichungen zu IBM Plex bleiben aber. Iterations-Loop über Thomas ist nur sinnvoll, wenn jede Variante vorher selbst getestet wurde. - Layout-Eingriffe einzeln testen. Mehrere Mechanismen gleichzeitig (parskip-Manipulation + needspace + penalty + bodyonlyvspace) haben Diagnose blockiert. Saubere Sandbox-Isolierung jedes Mechanismus hat den Schuldigen schnell gefunden (parskip-Glue-Eliminierung).
- parskip-Glue ist essentiell.
\setlength{\parskip}{0.5em plus 0.2em minus 0.1em}(Glue) gibt LaTeX Layout-Flexibilität für Pagebreaks. Eliminierung des Glues kostet 2+ Seiten. - Pandoc 3.x emittiert
minipage[t]für Tabellen-Cells, in denen\@parboxrestoreparskipauf 0pt setzt. Das erklärt unterschiedliche Spacings Body vs. Header. titlesecverträgt kein\parim after-code (! Paragraph ended before \ttl@format@iii was complete.). Direktes\penaltyist sicherer.\nopagebreakin longtable-Kontext ist auf\noalign{...}-Form überschrieben — bricht im after-code mit! Misplaced \noalign..\penalty 7500ist longtable-sicher.
Strategische Entscheidung am Ende von S10 (mit Thomas): PDF-Pipeline wird in S12 mit professioneller CV-LaTeX-Klasse neu aufgesetzt (moderncv / awesome-cv / typst — Tool-Recherche dort). cv.md bleibt single source of truth; Daten-Extraktion via Custom-Pandoc-Filter oder Build-Skript-Erweiterung.
S11 — Methodik-Sektion ergänzt
Ausgangslage: Methodik-Liste hatte 7 Einträge (Konzepterstellung, Machbarkeitsstudien, Technologie-Evaluierung und -Auswahl, Spezifikationserstellung, Technische Dokumentation, Systematische Fehleranalyse, Projektmanagement). Thomas: lückenhaft, außerdem sollte „Spezifikationserstellung" vor „Technologie-Evaluierung und -Auswahl" stehen, und wichtige Lifecycle-Phasen (System Design, Software Design, Test, System Integration) fehlen.
Diskussion mit Thomas:
- Reordering bestätigt: Spec vor Technologie-Auswahl folgt der „Was-vor-Wie"-Logik und stimmt mit
marketing.mdAbschnitt 2 überein („Konzeptfindung, Requirements Engineering und Erstellung von Spezifikationen"). - „Software Design"-Konflikt mit der bestehenden Kenntnisse-Subsection
**Software Design:**(Sprachen/Paradigmen) gelöst über Variante 1: Methodik-Eintrag heißt „SW-Architektur und -Design" — Subsection-Titel bleibt unverändert. - „Test" wird als „Verifikation und Validierung" formuliert (im regulierten Engineering präziser, deckt Reviews/Analysen mit ab).
- „Anforderungsanalyse / Requirements Engineering" und „Spezifikationserstellung" beide drin — verschiedene Schritte (Bedarf erheben → in Spec überführen).
- Querschnittsthemen (Risikomanagement, QS, Konfigurationsmanagement, Reviews, V-Modell/Agile) bewusst weggelassen.
- „Inbetriebnahme und Übergabe" weggelassen — kein Schwerpunkt im aktuellen Positionierungs-Kern (Consultant, Entwicklungsingenieur), KI-Pendant „KI-Implementierung" steht bereits im KI-Block.
- „Systematische Fehleranalyse" beibehalten nach Diskussion: V&V deckt SFA nicht ab. V&V ist entwicklungsbegleitend, beweist Konformität. SFA ist reaktiv, findet Root Cause bei unerwartetem Fehlverhalten. Unterschiedliche Werkzeuge, unterschiedlicher Zeitpunkt. SFA ist ein Differenzierer in Thomas' Profil (Toshiba, Multilink, Freelance-Stationen) und Recruiter-Filter-Begriff (Root Cause Analysis, Troubleshooting, Debugging).
Finale Liste in cv.md (12 Einträge, in Lifecycle-Reihenfolge):
- Konzepterstellung
- Machbarkeitsstudien
- Anforderungsanalyse / Requirements Engineering
- Spezifikationserstellung
- Technologie-Evaluierung und -Auswahl
- System-Architektur und -Design
- SW-Architektur und -Design
- Verifikation und Validierung
- System Integration
- Technische Dokumentation
- Systematische Fehleranalyse
- Projektmanagement
Umsetzung: Atomar via Python-aus-Disk (os.replace), kein Edit-Tool — gemäß S08/S09-Lehre. Ein-Treffer-Check vor dem Replace bestand. Sandbox-Read der geänderten Datei verifiziert: 12 Einträge in korrekter Reihenfolge, Vor-/Nachkontext (Software-Design-Subsection, IT-Subsection) unverändert.
Offen für S11 (zweiter Teil): Inhaltliche Kleinigkeiten in cv.md, die Thomas im Sinn hat — wird in einer der nächsten Aktionen abgearbeitet.
S11 (Teil 2) — Inhaltliche Kleinigkeiten in cv.md
Fünf von Thomas vorgegebene Detail-Änderungen umgesetzt, atomar via Python-aus-Disk mit strikter Trefferzahl-Prüfung pro Replacement:
- Ausbildung-Zeile (TÜV-Zertifikat-Link): Display-Text von „Link zum Zertifikat (funktioniert nur im Browser)" auf „Zertifikat (Link funktioniert im Browser)" geändert. Knapper, weniger sperrig, transportiert dieselbe Information.
- FBH-Eintrag (Transimpedanzverstärker-MMIC): Bindestrich nach „Low-Power" entfernt, Schreibweise „Low-Power Transimpedanzverstärker-GaAs-MMICs". Damit bleibt „Low-Power" als attributiver Halbangelizismus erhalten und die Komposita-Kette wird klarer.
- Promotions-Hinweis (FBH): „berufsbegleitend, abgeschlossen 2001" auf „berufsbegleitend abgeschlossen im Jahr 2001" geändert. Komma weg, präzisere Formulierung.
- Mixed-Mode S-Parameter (zwei Stellen): Bindestrich zwischen „Mode" und „S" entfernt. Vorkommen 1: Multilink-Eintrag (L165), Vorkommen 2: Kenntnisse-Sektion (L298). Korrigiert eine Falsch-Anwendung der S10-Komposita-Regel: „Mixed-Mode" ist hier prädikatives Adjektiv zu „S-Parameter", nicht Bestandteil eines Kompositums.
- Trainings-Eintrag Keysight 2016: „Keysight High Speed Digital class using ADS" auf „Keysight, „High Speed Digital class using ADS"" geändert. Damit konform zur bestehenden Trainings-Konvention: Anbieter, Komma, Trainingstitel in deutschen Anführungszeichen (öffnend „ U+201E, schließend " ASCII U+0022 — entspricht den anderen vier Trainings-Einträgen). Doppeltes Leerzeichen aus Thomas' Vorlage als Tippfehler erkannt und auf einfaches Leerzeichen normalisiert; Schluss-Anführungszeichen U+201D durch ASCII " ersetzt für Konsistenz mit den anderen Einträgen — beides nach Rückfrage mit Thomas freigegeben.
Verifikation:
- Treffer-Counts pre-replace stimmten alle (1, 1, 1, 2, 1).
- Alle alten Strings nach Replace 0 Treffer.
- Alle neuen Strings mit erwarteter Trefferzahl vorhanden.
- Datei-Delta: 22 391 → 22 393 Bytes (+2 Bytes Netto-Zuwachs durch komprimierende und expandierende Änderungen).
- Visuelle Prüfung des DOCX durch Thomas: zufrieden. PDF kommt in S12 ohnehin auf eine neue Pipeline und wird hier nicht geprüft.
Nächste Schritte
S11 abgeschlossen. Beide Aufgaben (Methodik-Sektion erweitert, fünf inhaltliche Kleinigkeiten umgesetzt) durch Thomas inhaltlich und visuell (DOCX) freigegeben.
S12 — PDF-Pipeline-Refactoring mit professioneller CV-LaTeX-Klasse (nächste Session):
- Tool-Recherche:
moderncvvs.awesome-cvvs. typst (oder andere). Vergleich nach Optik, Aufwand, MikTeX-Integration, DesTEngS-CI-Anpassbarkeit (#3C68AE, IBM Plex Sans). cv.mdbleibt single source of truth.- Daten-Extraktion aus
cv.mdfür CV-Klasse-Features (\cventry/\cveventetc.):- Custom Pandoc-Filter (Lua oder Python) ODER
- Erweiterung von
build.ps1mit Python-Pre-Processor, dercv.md→cv.textransformiert.
- Implementierung, Sandbox-Test, visuelle Verifikation durch Thomas.
- Teilgebiet 01 nach erfolgreichem Output und Freigabe durch Thomas abschließen (R2-OK von Thomas: Status auf „abgeschlossen" im
zentral-index.md).
S12 — PDF-Pipeline-Refactoring mit professioneller CV-LaTeX-Klasse:
- Tool-Recherche:
moderncvvs.awesome-cvvs. typst (oder andere). Vergleich nach Optik, Aufwand, MikTeX-Integration, DesTEngS-CI-Anpassbarkeit (#3C68AE, IBM Plex Sans). cv.mdbleibt single source of truth.- Daten-Extraktion aus
cv.mdfür CV-Klasse-Features (\cventry/\cveventetc.):- Custom Pandoc-Filter (Lua oder Python) ODER
- Erweiterung von
build.ps1mit Python-Pre-Processor, dercv.md→cv.textransformiert.
- Implementierung, Sandbox-Test, visuelle Verifikation durch Thomas.
- Teilgebiet nach erfolgreichem Output und Freigabe durch Thomas abschließen (R2-OK von Thomas: Status auf „abgeschlossen" im
zentral-index.md).
Artefakte
Aktive Pipeline-Dateien
artefakte/01-lebenslauf/source/cv.md— Aktive Quelldatei (aufbauend auf V10, Draft-Marker entfernt).artefakte/01-lebenslauf/source/foto-wrba_2026_6782_1.jpg— Portraitfoto (umbenannt, noch nicht in cv.md eingebunden).artefakte/01-lebenslauf/templates/template.tex— Pandoc-LaTeX-Template für LuaLaTeX (Iteration A inkl. Pandoc-3.x-Hotfix\newcounter{none}).artefakte/01-lebenslauf/templates/reference.docx— Pandoc-Reference-Doc, automatisch erzeugt durchbuild/build-reference-docx.py. Nicht von Hand editieren — Änderungen würden beim nächsten Skript-Lauf überschrieben.artefakte/01-lebenslauf/build/build-reference-docx.py— Python-Skript zum Bauen derreference.docx(Iterationen B1, B1.5, B2, B3, B4.1 Heading-Farben). Manuell aufrufen, wenn Stile geändert werden sollen, danach normalenbuild.ps1laufen.artefakte/01-lebenslauf/build/post-process-docx.py— Python-Skript für DOCX-Post-Processing (B3.5 Listen-Bullet-Schutz, B4.4 H2-Trennlinien, B6 Bullet-Einzüge). Wird automatisch vonbuild.ps1als Schritt [3/3] aufgerufen.artefakte/01-lebenslauf/build/build.ps1— PowerShell-Build-Skript (PDF + DOCX + Post-Process) mit 3-Sekunden-Pause bei Fehler.artefakte/01-lebenslauf/output/— erzeugte Ausgaben plusbuild.log.
Historische Entwürfe (unter artefakte/01-lebenslauf/entwuerfe/)
cv-entwurf-v1.mdbiscv-entwurf-v10.md— zehn iterative Entwürfe von Agent und Thomas, freigegeben mit V10.
Archiv (unter artefakte/01-lebenslauf/archiv/)
Lebenslauf_Dr-Ing_Thomas_Langer.docx,Lebenslauf_Dr-Ing_Thomas_Langer.pdf— alte docx-js-Ausgaben (dokumentieren die typographischen Mängel, dienen als Vergleichsreferenz für die neue Pipeline).- Lock- und Temp-Dateien von LibreOffice/docx-js als verwaiste Reste.