- Zwei Glättungen: Wiederholung "umsetzungsnahe Spezifikationen" entzerrt
("systematisch aufbereiten"); "verstehe ... auf Augenhöhe" -> "begegne ...".
- Finale Fassung als bewerbung.md; Register auf versandreif.
- Gedaechtnis: Stil-Regel gegen Wortwiederholung; Bausteine "Brücke IT<->Management"
und Wissenstransfer-Doku-Variante; Ubidyne-Führungsfakt; Caveats Scrum/SAFe/BPMN.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Schreibstil (gelernt)
Übertragbare Regeln für Bewerbungstexte. Wird am Ende jeder Bewerbungssession aktualisiert. Nur übertragbares Wissen, keine projektspezifischen Einmaligkeiten.
Verbindlicher Grundstil:
vorgaben/marketing.md§5 (Tonalität und Markenstimme) sowie dessen Dos & Don'ts. Diese Datei ergänzt nur bewerbungsspezifische Erkenntnisse darüber hinaus und wiederholt die Grundregeln nicht.
Wortwahl / verbotene Formulierungen (verbindlich)
- „darstellbar" nicht verwenden (wirkt gekünstelt). Stattdessen z. B. „machbar", „möglich", „leistbar".
- Schreibweise „System Integration" (zwei Wörter, englisch), nie „Systemintegration". Gilt für Bewerbungstexte.
Grundsätze (verbindlich)
- Keine falschen Behauptungen. Niemals etwas behaupten, das der Lebenslauf nicht hergibt (z. B. „arbeite täglich an X", „erste produktionsreife Plattform"). Falsche Aussagen sind in Bewerbungen absolut tabu.
- Lücken nicht erwähnen. Schwächen/fehlende Abdeckung nicht offenlegen. Entdeckt der Empfänger sie, lässt sich das im Interview souverän klären; von selbst darauf hinweisen schadet nur.
Wortwiederholung vermeiden (verbindlich)
- Greift man Schlüsselbegriffe der Ausschreibung auf (Buzzword-Match für den Agentur-Empfänger), die markante Wendung nur einmal verwenden und eine zweite Erwähnung umformulieren (Beispiel: „umsetzungsnahe Spezifikationen" einmal lassen, an anderer Stelle „systematisch aufbereiten"). Auch dieselbe Verb-Wurzel nicht zweimal dicht hintereinander (z. B. „… remote zu erbringende Leistung erbringe ich …").
Anschreiben an Agenturen
Annahme: Der Agentur-Mitarbeiter hat fast keine Fachkenntnis und gleicht nur Buzzwords und Zahlen mit der Ausschreibung ab.
- Kurz und prägnant, Teaser-Charakter. Nur klarstellen, welche wichtigen Anforderungen abgedeckt sind.
- Keine Fachbegriffe, die nicht in der Ausschreibung vorkommen (Produktnamen, Modellnamen, Protokolle wie Ollama, PyTorch, gpt-oss, Qwen, DDS, SOME/IP). Solche Begriffe sind für den Agentur-Mitarbeiter nur „Techno-Blabla". Nur die Buzzwords der Ausschreibung selbst aufgreifen.
Aufbau eines Anschreibens (Reihenfolge)
- Einleitung: Begeisterung, sich sehr gern auf genau dieses Projekt zu bewerben.
- Dank nur, wenn Thomas angeschrieben wurde. Hat Thomas die Projektbeschreibung selbst durch Suche gefunden (z. B. auf einem Portal), nicht für die Ausschreibung bedanken; direkt mit der Begeisterung einsteigen.
- Wichtigste Fakten (jeweils als eigener Absatz mit Schlagwort am Anfang, da
Bullet-Points im Mail-Editor oft nicht dargestellt werden). Fett-Formatierung
nur, wenn eine E-Mail-Adresse des Empfängers bekannt ist (dann ist Rich-Text-Versand
gesichert): dann sparsam fetten, nämlich die Themen-Schlagworte mit Doppelpunkt am
Absatzanfang sowie die interessantesten Informationen (meist Starttermin, Verfügbarkeit,
Stundensatz). Ist keine E-Mail-Adresse bekannt (z. B. Versand über Portal-Nachricht),
gar keine Textformatierungen verwenden — Labels und Zahlen bleiben unformatiert.
- Verfügbarkeit: ab wann, welcher Prozentsatz. Interesse an langfristiger Zusammenarbeit nur erwähnen, wenn die Ausschreibung selbst eine Verlängerung nach der Erstbeauftragung in Aussicht stellt (dann: „auch über die ersten Monate hinaus interessiert"). Sagt die Ausschreibung nichts zu einer Verlängerung, nichts über eigenes Verlängerungs-Interesse schreiben.
- Stundensatz: All-in-Stundensatz in € netto (ggf. mit Randbedingungen).
- Vor-Ort-Termine (falls Onsite gefordert): bis zu X Vor-Ort-Termine inkl. Reise-/Übernachtungskosten im All-in-Satz enthalten. Bei stark onsite-lastigen Projekten im Großraum München (Onsite-Ort lokal erreichbar) stattdessen als Stärke spielen: Präsenz „leicht und ohne Reise- oder Übernachtungskosten machbar".
- Remote-Anteil (falls vorhanden): Leistung remote, dafür eigene Räume mit professionellem IT-Equipment im Ingenieurbüro in Unterhaching (Großraum München). Formulierung: Leistung „remote in meinem Ingenieurbüro", nie „aus meinem Ingenieurbüro".
- Kurzer Absatz: was mich am Projekt am meisten reizt.
- Kurze Schilderung: was ich einbringe und welche im Projekt geforderten Tätigkeiten ich bereits erbracht habe.
- Product-Lifecycle-Absatz (falls passend, vorvorletzter Absatz): Hinweis, dass meine Kompetenz einen weiten Bereich abdeckt, von Requirements Engineering bis Validation/Deployment/Wissenstransfer. Verbunden mit dem Nutzen für den Kunden.
- Vorletzter/letzter Absatz: Anhänge nennen („Gern sende ich Ihnen anbei meinen aktuellen Lebenslauf …"), Freude bei Interesse, Verfügbarkeit für Rückfragen/Gespräch.
Erfüllung der Ausschreibungs-Wünsche
- Explizite Wünsche der Ausschreibung erfüllen: verlangt sie CV + Stundensatz per Mail, müssen Stundensatz genannt und Anhang Lebenslauf erwähnt werden.
- Fehlt die nötige Kontaktangabe (z. B. E-Mail des Ansprechpartners) → anmerken, dass sie noch fehlt, statt sie zu erfinden.
Header des Entwurfs
Immer angeben: Zielperson, Nachrichtenkanal + Zieladresse, Betreff, Anhänge. Beispiel:
An: Frau Candy Williams per E-Mail an C.Williams@brink.de
Betreff: …
Anhänge: Lebenslauf_Dr-Ing_Thomas_Langer.pdf, Zertifikat TÜV AI Consultant
Grußformel (immer identisch)
Ohne Dr.-Titel, drei Leerzeichen vor dem Namen:
Mit besten Grüßen
Thomas Langer