SThree (Agentur, ANÜ, Hybrid-Schrobenhausen): Gedächtnis und Register nach Freigabe aktualisiert

- Schwerpunkte: neues Schlagwort "Elektronik- & Leiterplattenentwicklung" (Hochfrequenztechnik trifft
  reine Schaltungs-/Layout-/Instandhaltungsrollen nicht)
- Stil: neuer Abschnitt zur Arbeitnehmerüberlassung über eine Agentur (Hybrid-Rahmen, Vertragsart-Bullet,
  "Bin ich bei Ihnen richtig?" direkt beantworten); irrelevante Prestige-Referenzen streichen;
  gestelzte Possessiv-Wendungen und doppelte Häufigkeitsangaben meiden
- Inhalte: praktische Elektronik-Handfertigkeiten (Crimpen, 74er-Reihe, Relais/Optokoppler, ESD, Klemmpläne)
  als belegt aufgenommen, obwohl bewusst nicht im Lebenslauf; Reverse Engineering und Platinenlayout
  verankert; Schaltschrankbau als Grenze markiert

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -23,6 +23,12 @@ aktualisiert. Nur **übertragbares** Wissen, keine projektspezifischen Einmaligk
- **„gehören zu meinem Alltag" meiden, seriöser „gehören zu meinem Erfahrungsschatz".** Beim
Aufzählen von Routine-Tätigkeiten wirkt „Alltag" zu flapsig; der Nutzer bevorzugt die
gehobenere Rahmung „Erfahrungsschatz". (Nutzer-Entscheidung Amoria Bond, Testingenieur Hardware.)
- **Gestelzte Possessiv-Wendungen meiden.** „Messtechnik und Fehlersuche **bilden einen Kern meiner Arbeit**"
klingt unnatürlich; der Nutzer bevorzugt schlichte, direkte Formulierungen wie „**sind mir sehr vertraut**".
Ebenso „habe ich mehrfach getan" → „**ist für mich Routine**" bzw. „gängige Praxis". (Nutzer-Entscheidung
SThree, Development Engineer System Support & Maintenance.)
- **Häufigkeitsangabe nicht doppeln.** „**oft in mehreren Positionen**" sagt dasselbe zweimal; entweder
„in mehreren Positionen" oder „immer wieder", nicht beides nebeneinander.
- **„Server betreiben" und „Betrieb" nicht im selben Kontext doppeln.** Steht schon „ich betreibe
eigene Linux Root Server", nicht zusätzlich „kümmere mich um den Betrieb" o. Ä. anhängen — die
Wortwurzel doppelt sich und klingt hölzern. Lieber die konkreten Tätigkeiten nennen (z. B.
@@ -57,6 +63,12 @@ aktualisiert. Nur **übertragbares** Wissen, keine projektspezifischen Einmaligk
realistisch benennen, was im Rahmen leistbar ist (z. B. Schulung/Befähigung sicher machbar, die
eigentliche Umsetzung beispielhaft an ausgewählten Use-Cases als erweiterbare Grundlage). Wirkt
kompetent und seriös, nicht als Einschränkung. (Nutzer-Entscheidung WorkGenius, 40-h-Make.com-Coaching.)
- **Anspruchsvolle Referenzen streichen, wenn sie für die ausgeschriebene Tätigkeit irrelevant sind.**
Eine Aufzählung besonders anspruchsvoller Arbeiten (z. B. „von Hochfrequenz-Baugruppen über Evaluierungsboards
für ASICs bis zu High-Speed-Digitalmodulen") wirkt in einer Instandhaltungs-/Support-Rolle als Ballast und
lenkt vom Geforderten ab. Die Kernaussage („Platinenlayouts in mehreren Positionen erstellt") genügt.
Prestige eines Belegs ist kein Grund, ihn aufzunehmen; entscheidend ist die Relevanz für die Rolle.
(Nutzer-Entscheidung SThree, Development Engineer System Support & Maintenance.)
- **Triviale Aussagen weglassen.** Nichts schreiben, was für den Empfänger ohnehin
offensichtlich ist. Insbesondere bei Portal-Bewerbungen **nicht** erwähnen, **wo** die
Ausschreibung gefunden wurde (bei einer Hays-Bewerbung ist „auf der Hays-Projektbörse
@@ -364,6 +376,24 @@ Arbeitnehmer, Team `Arbeitnehmer`), den gesamten Freelance-Rahmen weglassen:
**früheren** Gründungsvorhaben habe ich …"), damit nicht der Eindruck einer parallel weiterverfolgten
Selbstständigkeit entsteht, die zur Festanstellung in Konkurrenz stünde. (Nutzer-Entscheidung TRUSTEQ.)
## Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) über eine Agentur (Hybrid-Fall)
- Bei Vertragsart **Arbeitnehmerüberlassung** (Team `ANÜ`) ist Thomas Angestellter der Agentur, nicht
Freiberufler. Daher denselben Hybrid-Rahmen wie bei der Festanstellung über eine Vermittlungsagentur
(siehe nächster Abschnitt): **kein Stundensatz, kein Ingenieurbüro-Bezug**, buzzword-orientiert nur mit
Begriffen der Ausschreibung, **CV als `.doc`**. Gehaltsvorstellung nur bei konkreter Nutzer-Zahl, sonst
aufs Gespräch verschieben.
- **Vertragsart als eigenen Bullet bestätigen**, neben Verfügbarkeit und Einsatzort: „Eine
Arbeitnehmerüberlassung für diesen Zeitraum ist für mich möglich." Die Recruiterin muss vor allem wissen,
ob die Vertragsform passt; ohne diesen Satz bleibt die Kernfrage offen.
- **Die Frage „Bin ich mit dieser Anfrage bei Ihnen richtig?" direkt im ersten Satz beantworten**
(„Sie sind damit bei mir genau richtig"). Solche Anfragen enden fast immer mit dieser Frage; sie stehen
zu lassen und stattdessen mit einer allgemeinen Begeisterungsfloskel zu beginnen, verschenkt den Einstieg.
Der Dank für die Anfrage steht wie üblich davor. (Nutzer-Fall SThree, Development Engineer System Support
& Maintenance.)
- **Den Wechsel-Selbstständigkeit→Anstellung-Satz weglassen.** Eine ANÜ ist ein befristetes Vehikel, kein
Karriereschritt in die Festanstellung; der positive Wechsel-Satz aus dem Arbeitnehmer-Abschnitt wirkt hier
unpassend (gleiche Logik wie bei befristeter Teilzeit-Anstellung).
## Festanstellung, aber Empfänger ist eine Vermittlungsagentur (Hybrid-Fall)
- Ist die **Beschäftigungsform Festanstellung** (Angebotstyp Arbeitnehmer, Team `Arbeitnehmer`), das Anschreiben geht aber an die **Recruiterin einer Vermittlungsagentur** (nicht den direkten Arbeitgeber/Endkunden), beide Regelwerke **kombinieren**:
- Aus dem **Arbeitnehmer-Rahmen:** kein Stundensatz, kein Ingenieurbüro-Bezug, Eintritt „ab sofort", Gehaltsvorstellung nur bei Nutzer-Zahl (sonst aufs Gespräch verschieben).