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Teilgebiet 25: DesTEngS-Typographie-Refresh
Ziel
Die DesTEngS-Hausschrift für Dokumente und digitale Medien wird von Bitstream Vera Sans auf IBM Plex Sans umgestellt. Das DesTEngS-Logo bleibt unverändert (die Logo-Buchstaben wurden ursprünglich aus Bitstream Vera Sans abgeleitet, werden jedoch als fertige Grafik unabhängig vom Dokumenten-Schriftsystem weiterverwendet — gängige Praxis in professionellen Marken).
Ergebnis dieses Teilgebiets soll ein vollständiges Typographie-System sein, auf das die visuell gestaltenden Teilgebiete (Website, Briefkopf, One-Pager, Präsentationen, Angebots- und Vertragsvorlagen) aufbauen können.
Kontext und Ausgangslage
Auslöser: Im Rahmen der CV-Optimierung (Teilgebiet 01) wurde die Schriftfrage kritisch betrachtet. Ergebnis der Analyse:
- Bitstream Vera Sans (2003) ist als Dokumenten-Schrift für die Positionierung „senior KI-/Ingenieurs-Consultant mit Premium-Anspruch" suboptimal: dated, tech-utilitaristisch konnotiert, nur vier Schnitte, wenig Charakter.
- IBM Plex Sans (2017) passt besser: Engineering-Brand-Heritage, freie Open-Font-Lizenz, acht Schnitte mit Kursiven, begleitende Plex Serif und Plex Mono, zeitgemäß ohne trendig zu sein.
- Logo ≠ Dokumenten-Typographie: Eine Entkopplung ist professionelle Praxis (Google, IBM, Microsoft), keine Identitäts-Inkonsistenz.
Entscheidung (S05): Neue Dokumenten-Hausschrift ist IBM Plex Sans. Logo bleibt unverändert.
Weg: Gemäß Thomas' Priorisierung (Weg A aus der CV-Diskussion) wird der CV vorgezogen und als erster „Testlauf" für Plex Sans genutzt. Das firmenweite Typographie-System wird anschließend in diesem Teilgebiet 25 systematisch aufgesetzt und danach in den abhängigen Teilgebieten ausgerollt.
Scope
Im Scope dieses Teilgebiets:
- Definition des Typographie-Systems: Schriftfamilien (Plex Sans, ggf. Plex Serif / Plex Mono), Schnitte je Einsatzzweck, Größen-Hierarchie (Fließtext, Überschriften-Ebenen, Untertitel, Bildunterschriften, Auszeichnungen), Zeilenabstand, Laufweite, Absatzabstände.
- Einsatzregeln: welcher Schnitt wofür, Kombinationen erlaubt/verboten, Sprach-Nuancen (deutsche Texte mit Umlauten, Bindestrichen, ß).
- Beschaffung und Ablage der Schriftdateien (OTF/TTF für Office und Web, LaTeX-Paket
plex). - Vorlagen-Assets:
- Word-Vorlage für Geschäftsbriefe (ersetzt die bestehende Brief-Vorlage in MS Word-Format)
- PowerPoint-Master (ersetzt die bestehende Präsentations-Vorlage)
- Website-Font-Einbindung (destengs.de und destengs.com, WordPress)
- LaTeX-Konfiguration für Ingenieur-Dokumente (inkl. CV)
- Dokumentation des Typographie-Systems (Style Guide) als Referenz für alle nachgelagerten Teilgebiete.
Nicht im Scope:
- Logo-Überarbeitung (bleibt unverändert).
- Farb-System (separates Thema; Corporate-Blau und weitere Farben werden bei Bedarf als eigenes Mini-Teilgebiet oder innerhalb von 07 Website behandelt).
- Der Roll-out in den abhängigen Teilgebieten 07, 08, 22, 24 erfolgt dort, nicht hier. Teilgebiet 25 liefert nur die Assets und den Style Guide.
Getroffene Entscheidungen
- Neue Hausschrift (S05): IBM Plex Sans als primäre Dokumenten-Schrift.
- Logo: Unverändert, trotz Schriftwechsel — übliche Praxis in professionellen Marken.
- CV-Testlauf: Teilgebiet 01 nutzt Plex Sans bereits vor Fertigstellung von Teilgebiet 25 (Weg A). Das ist reversibel, falls sich im Verlauf noch Anpassungen am Typographie-System ergeben.
Offene Punkte
- Auswahl der konkreten Plex-Schnitte für die verschiedenen Einsatzzwecke (vermutlich Regular, Medium, SemiBold, Bold; Italic je Schnitt).
- Frage Serif-Variante: Wird Plex Serif als Kontrast-Schrift verwendet (z.B. für Zitate, Whitepaper-Titelblätter), oder bleibt das System rein sans-serif? Entscheidung später auf Basis konkreter Anwendungsfälle.
- Frage Monospace-Variante: Plex Mono für Code-Snippets in technischen Dokumenten sinnvoll?
- Größen-Hierarchie festlegen (z.B. Fließtext 10,5pt, Überschrift 1 18pt usw.) auf Basis eines konkreten Referenz-Dokuments.
- Rollout-Reihenfolge zu den abhängigen Teilgebieten 07, 08, 22, 24 — zu klären, ob Teilgebiet 25 als deren Abhängigkeit markiert werden soll (separate R2-Entscheidung).
Nächste Schritte
Das Teilgebiet ist als Enabler für spätere Arbeiten angelegt. Konkrete Bearbeitung beginnt erst, wenn der CV (Teilgebiet 01) abgeschlossen ist und eines der abhängigen visuellen Teilgebiete an der Reihe ist — dann mit Vorrang vor dem jeweiligen Teilgebiet.
Artefakte
(noch keine — Artefakte werden unter artefakte/25-typographie-refresh/ abgelegt.)